TVBB-Schwimmer setzen starken Saisonauftakt in Kaiserslautern fort

An den vielversprechenden Saisonauftakt in Frankenthal haben die TVBB-Schwimmer beim 58. Nationalen Schwimmfest in Kaiserslautern nahtlos angeknüpft.

Ihren eigenen Vereinsrekord über 100 m Brust verbesserte Sophia Wisser (2008) auf 1:16,69 min und sicherte sich damit Gold. Mit 0:28,57 min und 1:02,11 min über 50 m und 100 m Freistil, 0:32,74 min und 1:14,17 min über 50 m und 100 m Schmetterling sowie 0:35,55 min über 50 m Brust ließ sie weitere Bestzeiten folgen. Neben ihrem Sieg standen am Ende Silber über 50 m Brust sowie Bronze über 50 m und 100 m Freistil und 200 m Lagen zu Buche. 

Sarah Pilicek (2009) bestätigte über 50 m Freistil ihre Bestzeit von 0:30,79 min und steigerte sich über 200 m Freistil auf 2:24,84 min. Über 200 m Rücken gewann sie Gold, hinzu kamen Silber über 100 m Freistil, 100 m Schmetterling, 50 m Rücken und 200 m Freistil sowie Bronze über 100 m Rücken.

Auch Ella Baudis (2014) steuerte über 50 m und 100 m Brust sowie 100 m Freistil drei Bestzeiten bei. Über 50 m Brust wurde sie mit Silber belohnt. Über 100 m Rücken reichte es in 1:27,61 min zwar nicht ganz für eine neue persönliche Bestmarke, dafür sicherte sie sich Bronze.

Anica Saal (2011) zeigte in sechs Rennen, dass wieder mit ihr zu rechnen ist. Zwar blieb sie diesmal über ihren persönlichen Bestmarken, über 200 m Lagen fehlten ihr in 3:08,78 min jedoch lediglich 0,22 Sekunden. Mit Platz zwei und der Silbermedaille wurde diese Leistung zusätzlich belohnt.

Nachdem Jan Haltmayer (2011) am vergangenen Wochenende erstmals die Schallmauer über 100 m Freistil durchbrochen hatte, zeigte er mit 0:57,83 min, dass das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist. Ein Paukenschlag waren seine 1:05,70 min über 100 m Rücken, womit er seine bisherige Bestzeit um 3,46 Sekunden verbesserte. Siege über 100 m Rücken und 100 m Schmetterling sowie zweite Plätze über 50 m Rücken, 50 m Schmetterling und 100 m Freistil unterstrichen seine glänzende Form.

Fünf neue persönliche Bestmarken gingen auf das Konto von Artur Dietz (2009). Ohne ernsthafte Konkurrenz überzeugte er mit 2:19,01 min über 200 m Schmetterling; auf der halben Strecke verfehlte er in 1:01,57 min die Ein-Minuten-Marke nur knapp. In 1:11,61 min und 2:35,59 min war er auch auf seinen Nebenstrecken über 100 m und 200 m Brust erfolgreich unterwegs. Mit Siegen über beide Bruststrecken und 200 m Schmetterling, zweiten Plätzen über 100 m Lagen und 100 m Schmetterling sowie Bronze über 100 m Freistil gehörte er zu den erfolgreichsten TVBB-Startern des Wochenendes.

In sechs seiner sieben Rennen konnte Mathis Braune (2011) seine persönlichen Bestmarken verbessern. Er gewann über 50 m Brust in 0:34,67 min und wurde über 100 m Lagen (1:10,75 min), 100 m Brust (1:17,48 min) und 100 m Schmetterling (1:12,92 min) jeweils Zweiter. 

Noch einen Tick erfolgreicher war Noah Winter (2012), der in seinem Jahrgang über 100 m Lagen (1:14,32 min) und 100 m Freistil (1:04,10 min) gewann und über 50 m Freistil, 100 m Schmetterling und 200 m Lagen jeweils den zweiten Platz belegte. Zu eilig hatte er es über 50 m Schmetterling: Wegen eines Starts vor dem Startsignal wurde er disqualifiziert. 

Über 200 m Freistil und 100 m Rücken konnte Robert Christian (2005) mit jeweils Platz drei zweimal auf das Treppchen schwimmen. Seine Resultate über 100 m Freistil und 50 m Rücken zeigen, dass er seinen Trainingsrückstand nach und nach aufholt. 

Auch wenn die Splitzeiten in der 4 × 50-m-Lagen- und Freistilstaffel durchweg Bestzeiten waren und ein erfolgreiches Wochenende bestätigten, zeigen die Plätze vier und fünf, dass noch eine Menge Arbeit auf die TVBB-Schwimmer wartet, wenn sie bei den Mannschaftsmeisterschaften den Abstieg aus der Landesliga vergessen machen wollen.

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