Ergebnis bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft Rheinland-Pfalz am 07.02.2026

Die Ergebnisse bei den Durchgängen zu den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Schwimmen brachten nur kleine Überraschungen.

In der Landesliga Rheinland-Pfalz konnten weder die Frauen noch die Männer des TV Bad Bergzabern ihren Platz in der Liga behalten. Die SG Rhein-Mosel siegte überlegen mit fast 3000 Zählern Vorsprung sowohl bei den Männern (19032 Punkte) wie auch bei den Frauen (19245 Punkte), doch reichte es für beide Teams nicht für den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Vielleicht lag es daran, dass die Herren des TV Bad Bergzabern von Beginn an wie erwartet auf dem 6. und letzten Platz landeten und mit 11 349 Punkten eher nicht die Erwartungen erfüllten. Bester Punktesammler war Florian Nehring (2004), der bei 5 Einsätzen 2293 Zähler erkämpfte, dahinter Artur Dietz (2009) mit 1799 Punkten. Nicht überraschend gehen alle 9 Bestzeiten der Herrenmannschaft auf das Konto der Youngster, die bei diesem Durchgang ihre Feuertaufe erhielten.

Mathis Braune (2011) sammelte insgesamt 1596 Punkte mit Bestzeiten über 400m Lagen in 5:47,74 min und 50m Brust in 0:36,32 min. 1516 Zähler steuerte Jan Haltmayer (2011) zum Endstand bei. Jan steigerte seine Hausrekorde über 50, 100, und 200m Rücken sowie 50m Schmettern. Mit drei weiteren Bestzeiten über 200m Lagen, Brust und Schmettern, die 778 Punkte ergaben, erfüllte Noah Winter (2012) sein vorab geplantes Soll.

Nachdem sich Kimberly Breuhauer am Freitag mit Fieber ins Bett verabschiedet hatte, waren die Chancen der Damen noch kleiner geworden, die sich dennoch bis zum Schluss gegen den Abstieg stemmten, sich aber mit 13 347 Punkten hinter dem SK Kaiserslautern (13 829) geschlagen geben musste.
Überzeugend Sophia Wisser (2008), die mit Bestzeit über 100m Lagen in 1:11,41 min vielversprechend begann und mit 507 Punkten für ihre 1:18,19 min über 100m Brust und insgesamt 2300 Zählern das beste Ergebnis aller Kurstädterinnen ablieferte.

2132 Punkte erschwamm Lucia Engel (2002), die nach ihrem Studienaufenthalt in Schweden, das Schwimmen noch nicht verlernt hat.

Die 2000er Marke übertraf außerdem noch Sarah Pilicek (2009) und dabei mit Bestzeiten über 100m und 200m Rücken in 1:12,68 min und 2:35,56 min die Vereinsrekorde von Kimberly ins Visier nahm. Eine sichere Bank war Ulrike Rodrian, die in ihren 5 Einsätzen alle vorgeplanten Resultate übertraf und am Ende 1990 Punkte beisteuerte.
Nach ihrem schriftlichen Abitur hatte Janice Klingebeil (2007) mit 200m Schmettern, 200m 400m und 1500 m Freistil erneut ein ordentliches Pensum, das sie mit 1912 Punkten erledigte.

Groß war die Aufregung bei Lara Butscher (2012), als sie im ersten Rennen über 200m Rücken wegen Frühstarts disqualifiziert wurde. Im obligatorischen Nachschwimmen war sie aber schneller als im regulären Wettkampf und belohnte sich selbst mit Bestzeiten über 50m, 100m und 200m Rücken.
Der Klassenerhalt sollte eigentlich das Geschenk zum 77 Geburtstag für TVBB-Trainer Fred Günther werden, den aber auch Azalea Cristian und Anna Kirsch nicht erfüllen konnte, die im letzten Wettkampf über 100m Freistil in 1:07,82 min vergeblich die letzten Reserven mobilisierte.

Den Frankenthalern Schwimmer gelang am Sonntag in Maxau mit 14 951 ein sicherer Sieg in der Verbandsliga Südwest. Der TV Enkenbach war aber mit 14 062 Punkten schwächer als der Zweite der Landesliga mit 14 580 Punkten. Ob der WSV Speyer aber die Landesliga halten kann, ist erst nächste Woche sicher, wenn das Rheinland seinen Durchgang geschwommen hat.

Eine kleine Überraschung lieferten die Damen des SC Wörth mit 12 824 Zählern, die das bessere Ende vor Delphin Grünstadt mit 12 328 Punkten hatten. Auch hier entscheidet sich erst nächste Woche nach dem Rheinland-Durchgang, wer 2027 ins rheinland-pfälzische Oberhaus einziehen darf.

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